Putenrouladen in Steinpilzsoße – Hammerrezept anno 2002

Ich möchte Euch das folgende Rezept nicht vorenthalten; es hat in meiner Hobbykoch-Laufbahn einen ganz besonderen Stellenwert. Ich habe es mit meinen Skatjungs im September 2002 zum ersten Mal zubereitet und war hin und weg vom Zusammenspiel der einzelnen Geschmacksträger. Ich glaube, die Anregung kam von einem Rezeptschnippsel, den mein in Duisburg lebender Freund an seine Pinwand geheftet hatte. Seitdem wurde es in unserer Familie regelmäßig zu unterschiedlichen (oft festlichen) Anlässen zubereitet, und fand schließlich einen festen Platz auf meiner persönlichen Bestenliste in puncto Geschmacksklassiker. Ein wirklich gutes, schnörkelloses Rezept für den Alltag, das Wochenende oder Festtage mit Freunden oder Familie.

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Zutaten (4 Personen):
4 große Putenschnitzel á ca. 150 – 200 g, mit einem breiten Messerrücken flach gedrückt
10 – 15 g getrocknete Steinpilze
400 ml Gemüsebrühe
3 EL Crème fraîche
3 – 4 Gewürzgurken
1 mittlere Zwiebel
3 EL mittelscharfer Senf
4 große dünne Scheiben Speck (Bacon, Schinkenspeck)
schwarzer Peffer, gemahlen
Salz
Sonnenblumen- oder Sesamöl
Speisestärke

Zubereitung:
Die Steinpilze ca. 15 min. in der Brühe einweichen

Putenschnitzel trocken tupfen und von beiden Seiten salzen und pfeffern.

Die Zwiebel und die Gewürzgurken sehr fein würfeln und mit dem Senf gut vermengen. Die Putenschnitzel ganzflächig mit der Mischung bestreichen und die Speckscheiben darauf legen.

Die belegten Schnitzel vorsichtig zu Rouladen rollen und jeweils mit 2 Metallspießen gut fixieren.

Das Öl in einem tiefen Bräter erhitzen und die Rouladen von allen Seiten scharf darin anbraten (gut bräunen!).

Mit dem Pilz-Brühe-Gemisch ablöschen und bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 30 Minuten schmoren lassen.

Die Rouladen herausnehmen und abdecken. Crème fraîche einrühren und die Soße mit etwas Speisestärke leicht anbinden.

Die Rouladen kurz in der Soße ziehen lassen.

Mit Salz- oder Ofenkartoffeln und grünem Salat servieren.

Es passt ein kräftiger Rotwein.

 

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ein echtes Sonntagsessen 🙂

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