Burger where art thou?

Ein ziemlich beliebtes Thema ist ja zur Zeit der Burger in allen nur erdenklichen Varianten. Einst von amerikanischen Fastfood-Ketten über den Teich geschwemmt, erfreuen sich neue Kreationen und Burger-Läden in Deutschland hoher Beliebtheit. Es gibt mittlerweile hier in Köln keinen Stadtteil, der es sich erlauben kann, ohne mindestens eine Burger-Fabrik daher zu kommen. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot. Vor ein paar Wochen waren wir im Ursprungsland der Burger und überrascht über die vielen schmackhaften und kreativen Varianten dieser ur-amerikanischen Speise.

Ich möchte hier quasi als Hommage einen selbst kreierten Burger vorstellen, den ich bereits 2-mal in exakt dieser Form zubereitet habe. Die Herstellung der Buns und das Einlegen des Hühnerfleischs braucht etwas Zeit, lohnt aber den Aufwand! Und ich kann nur sagen: Yummie!

_dsc0324

Zutaten für 4 Burger:

Buns:
250 g Mehl
50 g Maisgrieß
150 ml lauwarmes Wasser
50 ml Milch
40 g Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
1 Ei
40 g weiche Butter
1 große Prise Salz
1/2 EL Sahne
1 Teel. Sesamkörner

  1. Mehl und Maisgrieß in einer Schüssel mischen und eine Mulde formen. Wasser, Milch, Zucker und Hefe verrühren und in die Mulde geben. Etwas Mehl untermischen und mit Mehl bedecken. Zugedeckt 30 min. gehen lassen.
  2. 1 zimmerwarmes Ei, Butter und Salz zugeben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Evtl. noch etwas Mehl zugeben. Mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen und weiter 30 min. zugedeckt gehen lassen.
  3. Teig in 4 Portionen teilen und daraus 4 Bälle formen. Mit ausreichend Abstand auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Zugedeckt weitere 30 min. gehen lassen.
  4. Backofen auf 200°C vorheizen. 1 Eigelb mit der Sahne verquirlen und die Oberseite der Buns damit bestreichen. Mit Sesamkörnern bestreuen und im Ofen ca. 15-20 min. goldbraun backen.

Avocadocréme:
2 reife Avocados
2 Knoblauchzehen
2 Teel. Zitronensaft
1 Prise Cayennepfeffer
2 EL Olivenöl
1 gr. Prise Salz

  1. Auf einem großen, flachen Teller alle Zutaten außer den Avocados gut vermischen.
  2. Die Avocados halbieren, das komplette Fruchtfleisch herauslöffeln und auf den Teller geben.
  3. Mit einer Gabel die Avocados zerdrücken und gut mit den anderen Zutaten vermischen.

Hühnchen:
4 Hähnchenschnitzel á ca. 150 g
1-2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1 Teel. Zitronensaft
1 Spritzer Worcestersauce
1 gr. Prise Chiliflocken
1 gr. Prise Salz

  1. In einer flachen Form die Marinade gut vermengen und die Hühnchenschnitzel gut mit der Marinade vermengen.
  2. Mindestens 30 min. im Kühlschrank ziehen lassen.
  3. In einer beschichteten Pfanne die Schnitzel von beiden Seiten scharf anbraten.

Toppings:
4 Salatblätter nach Wahl
4 Tomaten in Scheiben

Zusammenbau:

  1. Die Buns in 2 Hälften schneiden und alle Hälften mit Avocadocréme bestreichen.
  2. Auf die unteren Hälften jeweils 1 Salatblatt und darauf die Tomatenscheiben verteilen.
  3. Die Hühnchenschnitzel auf die Tomatenscheiben legen und die obere Hälfte vorsichtig darauf setzen.
  4. Die fertigen Burger sofort auf einem großen Teller mit Servietten servieren und genießen.

Beilagen:
Das ist so ein Thema für sich! Ich persönlich mag es nicht, gleichzeitig Burger und Fritten, Wedges oder ähnliches zum Burger zu essen, da immer eines von beidem kalt wird. Ansichtssache! Super passen in jedem Fall selbstgemachte Pommes Frites, Wedges oder Süßkartoffel-Pommes. Und ein kühles Bier!

 

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Liz Collet sagt:

    Ahhhh, wir teilen die Leidenschaft für Burger, die den Namen wirklich verdienen 🙂 Lieben Dank für den netten Kommentar zu einem meiner Rezepte und Kompliment für die Buns. An das Backen von Buns habe ich mich noch nie versucht. Kulinarische Schmankerlgrüsse aus dem Blauen Land 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. asz02011961 sagt:

      Das Backen der Buns ist völlig unproblematisch. Ich war anfangs etwas skeptisch, war aber erstaunt über das gut aussehende Ergebnis, das auch noch köstlich schmeckte!

      Gefällt 1 Person

      1. Liz Collet sagt:

        Vielleicht probiere ich es auch eines Tages mal aus – wenn mir die vielerlei Semmeln | Brötchen | Weckerl mal ausgehen, die ich so liebe für die unzähligen Schmankerlburger. 🙂 Wenn’s so weit ist, werde ich das Bun-Rezept hier im Hinterkopf haben und gern verlinken. lG Lizerl

        Gefällt 1 Person

  2. Tolles Rezept und selbstgemachte Brötchen lohnen sich auf jeden Fall. Wir essen auch schon länger keine Beilagen mehr zum Burger, außer vielleicht Salat, weil das Ding unglaublich satt macht 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. asz02011961 sagt:

      Danke für die Blumen. Besonders interessant ist das vorher eingelegte Hühnchenfleisch, da es durch das Marinieren butterzart und köstlich aromatisch wird! Die selbstgemachten Buns betonen das noch zusaätzlich.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..